Qu hat einen langen Weg hinter sich.

Auf Malta musste er sicher Höllenqualen leiden. Auf einer Dachterrasse allen Witterungsbedingungen überlassen,

musste Qu leben. Er bekam gerade mal so viel Futter, dass es reicht, um zu überleben.

Tierschützer wurden aufmerksam und haben ihn da weg geholt.

Zunächst in eine Klinik, wo er etwas aufgepäppelt werden konnte.

 

 

Wir wurden kontaktiert und konnten dem Buben die Hilfe natürlich nicht

verweigern. Wir holten Qu nach Deutschland.

 

 

Ein trauriges Häuflein Elend kam hier an, die Beinchen dick geschwollen. Qu war einfach nur eine verlorene Seele. Sein Unmut Menschen gegenüber zeigte sich sofort.

Auch jegliche Annäherungen ließ er nicht zu, keine Geduld der Welt und kein Leckerchen brachten Qu dazu, irgendeinem Menschen zu vertrauen.

Er war in einer Hundepension mit Hundeschule untergebracht. Er hatte es schön und hatte ein Bettchen, einen schönen Auslauf, aber es war nicht mit ihm zu arbeiten. Er ließ keine Nähe zu.

Als die Hundepension zumachte, musste ein neuer Platz für ihn gesucht werden. Eine Unterbringung in einer Familie war undenkbar, denn Qu war nicht bereit, Menschen an sich ran zu lassen. Unter einer kurzen Narkose musste er in die Transportbox. Der Tierarzt war vor Ort und untersuchte den Buben gleich, weil das ja ohne Narkose nicht möglich war.

Qu wurde im Camp Küstenköder erwartet und dort machte er auch tolle Fortschritte. Er ließ sich von der Betreuerin streicheln und wir hatten wieder Hoffnung. Aber auch deren Vermittlungsaufruf brachte niemanden, der sich diesen Hund zugetraut hätte.

 

   

Da das Camp Küstenköder nur ein Zwischenaufenthalt sein kann, haben wir weiter gesucht.

Qu ist nun in einer Hundepension. Er hat das unendliche Glück, dass er dort „sein“ Leben leben darf.

Nach einiger Zeit ist die Sibylle Karg-Bernstein auf ihn aufmerksam geworden. Sie begann, Qu dort zu besuchen.

Er ist ihr sehr ans Herz gewachsen. Sibylle kann mit Qu zum Tierarzt fahren, er lässt sich von ihr führen und sie verwöhnt den Buben so sehr. Das hat er natürlich auch verdient und wir sind froh, dass er so eine gute Betreuung hat durch sie.

 

 

Sicher wünschen wir uns für Qu, dass er mehr bekommt, aber wir wissen auch, wie er sein kann. Eine Vermittlung ist nicht denkbar.

Sobald Qu Sicherheit hat in einem neuen Umfeld und einer in der Familie nicht konsequent wäre oder etwas unbedachtes machen würde, könnte Qu wieder austicken.

Hundeadoptanten sind keine Problemhundetrainer. Das Camp Küstenköter hat ihm viel mit auf den Weg gegeben, er ist umgänglich geworden, aber das bedeutet nicht, dass er ungefährlich ist, vor allem wenn er die Chance bekommt.

Qu hat seine eigene Facebookseite, die durch Sibylle mit Geschichten und aktuellen Fotos gefüttert wird.  https://www.facebook.com/SharpeiQu/?ref=page_internal

Schaut rein, es sind schöne Storys um diesen, so sehr in sich gefangenen Qu.

Wer eine Patenschaft für ihn übernehmen mag, meldet sich gerne bei uns.